Kreuzwegstation 1
Kreuzwegstation 2
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Kreuzwegstation 6
Kreuzwegstation 7
Kreuzwegstation 8
Kreuzwegstation 9
Kreuzwegstation 10
Kreuzwegstation 11
Kreuzwegstation 12
Kreuzwegstation 13
Kreuzwegstation 14
Jesus wird zum Tode verurteilt
Jesus Christus, der Sohn Gottes, steht gefesselt aber aufrecht, in sich ruhend vor seinem Richter; er erwartet sein Urteil. Pilatus ein Mensch, dem das Richteramt zuteil wurde, sitzt als Mächtiger vor ihm und windet sich innerlich. Er ist einerseits zugewandt und doch abgekehrt, zugleich angezogen und abgeschreckt. Er will die Verantwortung der Entscheidung nicht tragen und wäscht symbolisch seine Hände in Unschuld.


Jesus Christus, der Sohn Gottes, steht gefesselt aber aufrecht, in sich ruhend vor seinem Richter; er erwartet sein Urteil. Pilatus ein Mensch, dem das Richteramt zuteil wurde, sitzt als Mächtiger vor ihm und windet sich innerlich. Er ist einerseits zugewandt und doch abgekehrt, zugleich angezogen und abgeschreckt. Er will die Verantwortung der Entscheidung nicht tragen und wäscht symbolisch seine Hände in Unschuld.


Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz
Die Last des schweren Kreuzes lässt Jesus zum ersten Male zusammenbrechen. Es drückt ihn zu Boden und hält ihn am Boden. Der Körper hält der Strapaze nicht mehr stand. Über ihm schlägt die menschliche Brutalität gnadenlos und unbarmherzig zu, hält ihn nieder, treibt ihn weiter wo kein Weg ist.


Die Last des schweren Kreuzes lässt Jesus zum ersten Male zusammenbrechen. Es drückt ihn zu Boden und hält ihn am Boden. Der Körper hält der Strapaze nicht mehr stand. Über ihm schlägt die menschliche Brutalität gnadenlos und unbarmherzig zu, hält ihn nieder, treibt ihn weiter wo kein Weg ist.


Jesus begegnet seiner Mutter
Maria, die Mutter Jesu, sieht ihren geliebten Sohn auf dem Kreuzweg seines Leidens. Ihre Mutterliebe drängt sie zu ihm, sie will in seiner Nähe sein, will ihm so gern helfen. Sie ist machtlos, kann ihm nur ihre Hände reichen und damit sagen: Ich bin da. Die Blicke von Mutter und Sohn begegnen sich und er kann ihr seinen Schmerz offenbaren, lässt sie teilhaben an seinem Leid.


Maria, die Mutter Jesu, sieht ihren geliebten Sohn auf dem Kreuzweg seines Leidens. Ihre Mutterliebe drängt sie zu ihm, sie will in seiner Nähe sein, will ihm so gern helfen. Sie ist machtlos, kann ihm nur ihre Hände reichen und damit sagen: Ich bin da. Die Blicke von Mutter und Sohn begegnen sich und er kann ihr seinen Schmerz offenbaren, lässt sie teilhaben an seinem Leid.


Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen
Der Körper des Jesus von Nazareth ist zu schwach, um sein Kreuz allein weiter zu tragen. Simon, ein Fremder, der am Wegesrand stand, wird ihm zur Seite gestellt und hilft ihm; er folgt seinen Fußspuren nach. Der Sohn Gottes ist dankbar und offen für die Hilfe seines Nächsten.


Der Körper des Jesus von Nazareth ist zu schwach, um sein Kreuz allein weiter zu tragen. Simon, ein Fremder, der am Wegesrand stand, wird ihm zur Seite gestellt und hilft ihm; er folgt seinen Fußspuren nach. Der Sohn Gottes ist dankbar und offen für die Hilfe seines Nächsten.


Jesus begegnet den weinenden Frauen
Am Wegesrande stehen Frauen mit Ihren Kindern. Die Mutterliebe ist wohl die stärkste Form der selbstlosen Liebe in der Welt der Menschen. Daher können die liebenden Mütter den Menschensohn voll Mitleid und Trauer aus tiefstem Herzen beweinen. Da wendet sich Jesus Christus in seiner Qual entschieden zu ihnen um und sagt: Weinet nicht um mich. Weint über euch und eure Kinder.


Am Wegesrande stehen Frauen mit Ihren Kindern. Die Mutterliebe ist wohl die stärkste Form der selbstlosen Liebe in der Welt der Menschen. Daher können die liebenden Mütter den Menschensohn voll Mitleid und Trauer aus tiefstem Herzen beweinen. Da wendet sich Jesus Christus in seiner Qual entschieden zu ihnen um und sagt: Weinet nicht um mich. Weint über euch und eure Kinder.


Jesus wird seiner Kleider beraubt
Jesus ist auf Golgatha angekommen. Er hat das schwere Kreuz endlich niedergelegt, da reißt ihm ein römischer Soldat die Kleider vom Leib. Jesus Christus setzt dieser Demütigung nichts entgegen, er bleibt standhaft und aufrecht, denn seine Würde und sein Ansehen erhält er vom Vater und beides kann ihm von keinem Menschen genommen werden.


Jesus ist auf Golgatha angekommen. Er hat das schwere Kreuz endlich niedergelegt, da reißt ihm ein römischer Soldat die Kleider vom Leib. Jesus Christus setzt dieser Demütigung nichts entgegen, er bleibt standhaft und aufrecht, denn seine Würde und sein Ansehen erhält er vom Vater und beides kann ihm von keinem Menschen genommen werden.


Jesus wird ans Kreuz geschlagen
Überwältigt und grenzenlos ohnmächtig liegt Jesus auf dem Kreuz. Hilflos und zu keiner Gegenwehr fähig, muss er sich nun von menschlicher Gewalt ans Kreuz nageln lassen. Jesus hat die Kraft, sich auszuliefern. Er kann still halten und dieses grenzenlos Ungerechte und Unbegreifliche über sich ergehen lassen. Seine Seele und sein Blick sind in voller Konzentration auf den Vater gerichtet.


Überwältigt und grenzenlos ohnmächtig liegt Jesus auf dem Kreuz. Hilflos und zu keiner Gegenwehr fähig, muss er sich nun von menschlicher Gewalt ans Kreuz nageln lassen. Jesus hat die Kraft, sich auszuliefern. Er kann still halten und dieses grenzenlos Ungerechte und Unbegreifliche über sich ergehen lassen. Seine Seele und sein Blick sind in voller Konzentration auf den Vater gerichtet.


Jesus stirbt am Kreuz
Die Todesstunde des Jesus Christus ist auch die Stunde seiner Mutter Maria. Die Stunde seines Todes ist auch die Stunde seiner Erhöhung. Er scheidet von dieser Welt und kehrt siegreich zurück ins Reich des Vaters. Seine Jünger hatte er noch beim letzten Abendmahl trösten können, dass er sie nicht verwaist zurücklassen wird. Als letzte unter dem Kreuz steht nun seine liebende Mutter und harrt mit ihm. Sie hat auch die Kraft, die Jünger wieder zum Gebet um sich zu versammeln. Sie wird ihnen nun vorangehen und ihnen den Weg zu ihrem Sohn weisen. Jetzt aber steht sie allein unter dem Kreuz, erhebt ihre Hände zum Gebet und tut damit das, was uns am Ende allen als letzte Tat bleiben wird: sie ist ohnmächtig und ergibt sich aus freien Stücken dem Willen des Herrn. Sie gibt ihm das Leben ihres Sohnes zurück, das sie von ihm erhalten hatte. Damit empfängt sie den Segen des Kreuzes: die Hoffnung auf Erlösung, die Fülle des Lebens und die Erleuchtung des heiligen Geistes.

Die Todesstunde des Jesus Christus ist auch die Stunde seiner Mutter Maria. Die Stunde seines Todes ist auch die Stunde seiner Erhöhung. Er scheidet von dieser Welt und kehrt siegreich zurück ins Reich des Vaters. Seine Jünger hatte er noch beim letzten Abendmahl trösten können, dass er sie nicht verwaist zurücklassen wird. Als letzte unter dem Kreuz steht nun seine liebende Mutter und harrt mit ihm. Sie hat auch die Kraft, die Jünger wieder zum Gebet um sich zu versammeln. Sie wird ihnen nun vorangehen und ihnen den Weg zu ihrem Sohn weisen. Jetzt aber steht sie allein unter dem Kreuz, erhebt ihre Hände zum Gebet und tut damit das, was uns am Ende allen als letzte Tat bleiben wird: sie ist ohnmächtig und ergibt sich aus freien Stücken dem Willen des Herrn. Sie gibt ihm das Leben ihres Sohnes zurück, das sie von ihm erhalten hatte. Damit empfängt sie den Segen des Kreuzes: die Hoffnung auf Erlösung, die Fülle des Lebens und die Erleuchtung des heiligen Geistes.

Jesus wird ins Grab gelegt
So ist der Tod das letzte Geheimnis unseres Lebens. Was hier dargestellt ist, hat wohl jeder schon empfunden, der am Grab eines geliebten Menschen gestanden hat. An diesem Punkt fühlen wir uns mit der ganzen Schöpfung verbunden. Selbst Gott hat seinen einzigen Sohn nicht davor bewahrt. Jesus Christus hat sich erniedrigt, obwohl er Gott gleich war. Christus hat an seiner Gottgleichheit aber nicht festgehalten, sondern hat im Vertrauen zum Vater den für ihn gewählten Weg bis in den Tod bestritten. Er hatte die Kraft, dies Geheimnis nicht verstehen zu können und doch geduldig und schweigend auf eine Antwort zu hoffen. So sehen wir auch Maria, die Mutter, die schweigend und harrend im Glauben dort stehen kann. Sie hatte die Kraft loszulassen. Denn wer dies nicht schon im Leben gelernt hat, den lehrt es der Tod. Der Tod des anderen oder spätestens der eigene. Nun ist dies aber nicht ein Loslassen in Verzweiflung oder in Regisnation, sondern nur derjenige, der alles hinter sich gelassen hat und dessen Hände leer sind, ist in der Lage und bereit, Neues zu empfangen.


So ist der Tod das letzte Geheimnis unseres Lebens. Was hier dargestellt ist, hat wohl jeder schon empfunden, der am Grab eines geliebten Menschen gestanden hat. An diesem Punkt fühlen wir uns mit der ganzen Schöpfung verbunden. Selbst Gott hat seinen einzigen Sohn nicht davor bewahrt. Jesus Christus hat sich erniedrigt, obwohl er Gott gleich war. Christus hat an seiner Gottgleichheit aber nicht festgehalten, sondern hat im Vertrauen zum Vater den für ihn gewählten Weg bis in den Tod bestritten. Er hatte die Kraft, dies Geheimnis nicht verstehen zu können und doch geduldig und schweigend auf eine Antwort zu hoffen. So sehen wir auch Maria, die Mutter, die schweigend und harrend im Glauben dort stehen kann. Sie hatte die Kraft loszulassen. Denn wer dies nicht schon im Leben gelernt hat, den lehrt es der Tod. Der Tod des anderen oder spätestens der eigene. Nun ist dies aber nicht ein Loslassen in Verzweiflung oder in Regisnation, sondern nur derjenige, der alles hinter sich gelassen hat und dessen Hände leer sind, ist in der Lage und bereit, Neues zu empfangen.











